Kellergewölbe

Der Morgen ist eisig, ich werde bald Feuer machen müssen. Ros hat die Motorsäge schärfen lassen und Pep und ich haben in den letzten Tagen einige Stämme aus dem Wald zersägt.

Bekanntermaßen wärmt Brennholz vor allem, während man den Baum fällt, zersägt und aus dem Wald zum Haus schleppt. Die übrigen Kalorien sind dann eher dekorativ als wärmend.

Vor ein paar Tagen habe ich einen LED-Baustrahler besorgt. Damit kann ich jetzt auch Aufnahmen in den Kellergewölden und dem ehemaligen Kuhstall im Untergeschoss machen. Hier tummelten sich bis in die 90er Jahre 6 bis 8 Kühe und bis zu 40 Schafe. (Schweine, Hühner und Kaninchen waren auf der anderen Seite des Hofes untergebracht) Bei meinen ersten Aufnahmen störe ich eine Fledermaus im Gewölbe des Schafstalls. Sie verzieht sich in eine Höhle, die, laut Ros, genau unter dem Turm liegt und zu allerlei spannenden Fantasien über alte Tunnel und geheime Fluchtwege einläd.

Vielleicht könnten wir Puigdemont hier eine Weile verstecken, bis sich der oberste Gerichtshof überlegt hat, ob sie gegen die Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien wirklich auf “Aufstand und Rebellion” plädieren sollen. Angesichts der totalen Gewaltlosigkeit auf der Seite der “Independentistas” ist das unglaublich.