Kanninchenstall

In den vergangenen Tagen hatte das Kanninchen seine Bauarbeiten drastisch intensiviert. Das Bürschchen scheint genau zu spüren, dass an diesem Wochenende der Winter einbricht, dabei hat er meines Wissens kein Radio in seinem Bau versteckt. Bevor er mit seinen Grabungen die Terrasse zum einsacken bringt, habe ich gestern aus einem umgedrehten Eisentisch und ein paar Stücken Kanninchengitter einen Stall improvisiert. Der kaputte Blumentopf und die Dachziegel dienen als Unterschlupf.

Erstmal ist es mir nicht gelungen, das Tier zu fangen, obwohl er aus der Hand frisst. Heute Morgen habe ich ihn mit Futter in den Stall gelockt, das war einfacher, als ich dachte. Eine Weile hat der arme Kerl nache dem Ausgang gesucht, aber er fühlt sich offensichtlich nicht unwohl in der improvisierten Hütte. Hat vorhin ganz entspannt in der Sonne gelegen und das Heu findet er offensichtlich sehr gemütlich.

Allerdings haben wir immer noch keinen Abnehmer gefunden. Der Bauernhof, auf den wir gehofft hatten, hat uns eine Absage erteilt. Ich muss wohl doch mal Zettel aufhängen…

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