Sant Quirze de Colera

Immer noch kein Strandwetter. Wir fahren in das 30 Autominuten entfernte Vilamaniscle. Von dort aus ist in der Karte ein Wanderweg zu dem großteils verfallenen Kloster von Sant Quirze de Colera ausgewiesen. Wie sich herausstellt, führt der Weg die ganze Zeit an der schmalen Straße entlang. Nach ca. 2 Stunden erreichen wir Sant Quirze in einer Bergfalte der serra d’Albera gelegen. Die kleine romanische Basilika ist teilweise eingerüstet und nicht zugänglich. Bis zur französischen Grenze sind es keine 3 km mehr. Vor dem Ausflugsrestaurant bestätigt uns ein Forstaufseher, dass man auch durch die Berge zurück nach Vilamaniscle laufen kann. Der Weg führt nach oben auf den Kamm der Dofines. Der Weg ist teils ziemlich steil und vor allem stachelig, aber für die müden, zerkratzten Beine bekommen wir wunderschöne Aussichten auf das Massiv d’Albera und über die angrenzenden Ebenen. Im Süden kann man über de Bucht von Roses hinweg bis zu den Gavarres sehen, die sich von Girona aus östlich bis zum Meer erstrecken. Im Westen und Nordwesten blicken wir auf die Ausläufer der Pyrenäen.

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